Neue Broschüre „Impfschutz für Risikopatienten“

Das sollten chronisch Kranke, Ältere und Schwangere beachten

Bonn, 11.09.13 Dürfen sich Schwangere gegen Grippe impfen lassen? Brauchen Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Asthma oder Krebs zusätzliche Impfungen? Welchen Erkrankungen kann eine Impfung gegen Pneumokokken vorbeugen? Wie sicher sind die Impfstoffe für immungeschwächte Patienten? Diese und andere Fragen rund um das Impfen beantwortet die neue Broschüre „Impfschutz für Risikopatienten“. Herausgeber ist der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz e.V. (BGV).

Kaum eine medizinische Errungenschaft hat so erfolgreich dazu beigetragen, gefürchtete Krankheiten einzudämmen oder sogar auszurotten wie das Impfen. Kinderlähmung oder Pocken sind dank breit angelegter Impfkampagnen in weiten Teilen der Welt kein Thema mehr. Andere Erkrankungen, die mit schweren Komplikationen einhergehen können, treten aufgrund von Impfungen deutlich seltener auf als früher – wie beispielsweise Diphterie oder Keuchhusten. „Damit das so bleibt, sollte jeder sich und die Gemeinschaft schützen und die empfohlenen Standardimpfungen in Anspruch nehmen“, rät Erhard Hackler, Vorstand des Bundesverbands für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz. Bestimmte Bevölkerungsgruppen benötigen einen erweiterten Impfschutz – etwa weil sie ein besonders hohes Infektionsrisiko tragen oder weil eine Erkrankung bei ihnen leicht zu schwerwiegenden Komplikationen führen kann. „Doch gerade diese Menschen machen sich oftmals Sorgen, ob sie eine Impfung überhaupt vertragen“, sagt Hackler.

Unsicherheit abbauen

Hier setzt die neue Broschüre an. Sie erklärt umfassend, aber leicht verständlich, was beim Impfen im Körper geschieht, welche Impfungen für Menschen mit erhöhtem Risiko empfohlen werden und in welchen Fällen es Einschränkungen gibt. Die wichtigsten Risikogruppen werden dabei direkt angesprochen, unter anderem Patienten mit Diabetes, Krebs oder Asthma sowie Schwangere, Menschen ab 60 und Patienten, die immunschwächende Medikamente einnehmen müssen. Ein Impfkalender listet die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Standardimpfungen auf und zeigt, in welchem Abstand sie aufgefrischt werden müssen. Ferner wird beschrieben, für welche Personenkreise zusätzliche, so genannte Indikationsimpfungen sinnvoll sind, etwa gegen Frühsommerenzephalitis FSME, Grippe, Erkrankungen durch Pneumokokken oder Hepatitis A und B. Eine Checkliste zum persönlichen Infektionsrisiko sowie Tipps für den richtigen Impfzeitpunkt runden das Informationsangebot ab.

Die Broschüre „Impfschutz für Risikopatienten“ kann kostenfrei im Internet oder auf dem Postweg bestellt werden. Sie wurde mit Unterstützung der Pfizer Deutschland GmbH realisiert. Bestelladresse: BGV e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn; www.bgv-impfen.de.